Japan: Ashi See und Hakone (Tag 8)

Wir hatten eine wirklich überraschend angenehme Nacht auf den Futons! Gestern Abend, während wir es uns beim Essen gutgehen lassen haben, wurde der Tisch in der Mitte des Raumes beiseite gestellt und die Futons (=das Bett) aus den Schränken herausgeholt und auf die Tatamimatten gelegt. Etwas skeptisch waren wir ja schon, ob es sich darauf wirklich schlafen lässt. So ein Ryokan ist definitiv eine tolle Erfahrung und ich bin froh, dass wir das erleben konnten.

Von Suwa ging es über Berge nach Hakone über das Fuji Visitor Center. Leider haben wir aufgrund der tiefhängenden Wolken keinen Fuji sehen können. Auch auf dem Ashi Lake, auf dem wir eine Bootstour gemacht haben, war nichts zu machen. Dieses Motiv ist ein sehr beliebtes und es war schade, dass es nicht auf unser Kamera zu finden ist. Für das Mittagessen haben wir uns übrigens ein Reisgericht am Automaten gezogen (integrierte Mikrowelle macht es möglich), sehr witzig die Japaner. Nach der eher mauen Bootstour sind wir einen alten Weg aus der Edo-Zeit gelaufen, an dem die Reisenden ihren Pass vorzeigen mussten. Diese alte Station beherbergt auch noch heute viele kleine Geschäfte, unter anderem ein Holzladen, in dem uns der Meister voller Freude all seine kleinen Tricks mit versteckten Hohlräumen in Schatullen oder falsche Türen gezeigt hat.

Heute waren wir schon gegen 5 Uhr im Hotel – perfekt für eine ausgiebige Körperpflege im Onsen. Der Außenbereich war mir wegen des aufkommenden Gewitters allerdings zu gefährlich, die vielen Pflegeprodukte habe ich aber natürliche alle ausprobiert.

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