Spaziergang mit Hot Pot

Heute haben wir mal wieder einen ruhigeren Tag eingelegt. Also haben wir unseredsc_4134.JPG Postkarten zur Post geschafft (bitte melden, wenn eine ankommt!) und sind in den Park gegangen, der sich bei uns gleich um die Ecke an einem kleinen Kanal entlangzieht. Kaum dort angekommen, war der Großstadtlärm wie weggeblasen und wir sind bis zu einem Platz gelaufen, an dem viele berühmte Menschen aus der Yuan Dynastie, u.a auch Marco Polo, in Stein gehauen wurden.

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Hungrig von diesem Spaziergang sind wir in ein Restaurant eingekehrt, das uns schon bei etlichen Streifzügen durch das Viertel aufgefallen war. Zu unserer Überraschung ist dies ein Hotpot-Restaurant. Besonders im Winter ist diese Art zu speisen bei Chinesen sehr beliebt, da in die Mitte des Tisches eine Schüssel mit brodelndem Wasser gestellt wird, in dem man dann verschiedene Speisen hineingibt und köcheln lässt. Wir hatten uns Hähnchen, Rind, Bohnen, Nudeln, Jiaozi und Gewürze bestellt. Und es war sooo lecker! Es war zwar das bisher teuerste Restaurant (120yuan), aber auch das mit Abstand leckerste!

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We went to a little park near our home, it was nice. After that we had lunch in a hot pot restaurant where you get a pot with hot water and fresh ingredients like chicken, beef, beans, jiaozi and noodles to put it into the water. Yummy!!!

3.Tag-Einkaufen im großen Stil

Nachdem uns in der Wohnung Kleinigkeiten aufgefallen sind, die man sich durchaus anschaffen könnte wie z.B ein Wäschekorb, haben wir uns heute auf den Weg gemacht, das japanische (klingt komisch, aber die Marke kommt aus Japan) Kaufhaus zu suchen, das uns unser Vermieter empfohlen haben, das wir dann nach einem kleinen Fußmarsch am 4.Ring gefunden haben.

Dort erwartete uns ein 7-stöckiger Konsumtempel, in dem es wirklich alles zu kaufen gibt. Wir haben dann auch unsere Sachen gefunden, allerdings erklärte mir eine der unzähligen Verkäuferinnen, dass ich das Abtropfbecken nicht gleich mitnehmen kann, sondern gab mir einen Beleg, den ich an der Kasse bezahlen musste, erst dann erhielt ich mein gewünschtes Gut. Mit wenig Mimik und Gestik war das alles kein Problem.

Anschließend fuhren wir in das Erdgeschoss, um dort Nahrungsmittel zu kaufen. Und wie man es aus Erzählungen kennt, auch dort schwammen kleine Tierchen und die leckersten Sachen lagen zum Kaufen bereit. Wir haben uns mit Getränken, Joghurt, Brot und Obst eingedeckt und uns erstaunt alle Produkte angeschaut. Auch Caprisonne,Cola,Nestea,Vileda und andere uns bekannte Produkte haben wir entdeckt.

Die lustigste Sache an diesem Einkauf war die Tatsache, dass wir die einzigsten Westler unter vielen Chinesen waren und das wirklich an jeder Theke oder Regal eine Dame lauthals versuchte,uns ihre Ware feilzubieten, das zu einem einzigen Stimmengewirr führte.

Anschließend schleppten wir unseren Einkauf zurück zur Wohnung und hielten an einem kleinen Stand,um etwas zu essen. Der Verkäufer verstand mich sogar,was mich sehr stolz macht,und wir aßen kleine Blätterteigtaschen mit süßer Füllung. Die ließen wir uns eben mit Melone und Eistee schmecken =)

Von Stefanie und Martin haben wir einen großen Stadtplan bekommen,mit dem wir jetzt losziehen können. Eventuell besuchen wir Gwen und Lars nachher in ihrer neuen Wohnung, da sie ganz bei uns in der Nähe wohnen. Und somit geht wieder ein aufregender Tag zu Ende. PS. Es ist Sonntag!

Endlich angekommen in China

 Nach einem Tag in der Hauptstadt kommen wir nun dazu, euch zu Hause die neusten Entwicklungen zu melden.

Gestern Abend sind wir pünktlich um 23 Uhr gelandet und haben ohne Probleme die Einreiseformalitäten geschafft. Gepäck haben wir auch gleich bekommen, zum Glück vollständig. Stefanie und Martin haben uns am Flughafen abgeholt und wir sind mit dem Taxi zu unserer Wohnung gefahren. Das erste Abenteuer. Beijing am Abend hat uns mit 28° und klarem Himmel begrüßt. Gegen 2 Uhr sind wir endlich ins Bett gegangen und haben wie Steine geschlafen.

Heute morgen schließlich haben wir ein wenig ausgepackt, um 2 dann kam der Vermieter. Mit dem sind wir auf die Polizeistation gegangen,um uns anzumelden. Auch ohne Probleme. Er ist sehr nett.

Nach dem ersten Einkauf (hier gibt es die Milch, die es ja in Europa nich mehr gibt) wollen wir uns jetzt vielleicht mit Gwen und Lars treffen, um irgendwo was zu essen. Wir schauen hier übrigens direkt auf unsere zukünftige Uni, die ja in 2 Wochen beginnt. Es ist alles so aufregend und verdammt warm.