Geschrieben von Torsten unter Deutschland, Musik
Gestern war es nun endlich soweit. Interpol-Konzert im Alten-Schlachthof zu Dresden. Vorher waren wir noch bei Tines Freundin in deren WG zu Besuch und speisten dort schmackhaft und preiswert beinah zweidimensionale italienische Backwaren.Dementsprechend gesättigt suchten wir (im wahrsten Sinne des Wortes X-( ) den Alten Schlachthof, und einen Parkplatz, auf. Und begaben uns dann in die Großraumsauna möchte man sagen. Wir trafen kurz nach 20:00 Uhr ein, 20:30 war als Beginn der Veranstaltung ausgepriesen, also genehmigten wir uns noch etwas zu trinken, und standen dann pünktlich zum angedachten Start in der großen Halle.Ok, ganz Pünktlich muss man ja nicht starten, ist in Ordnung, habe ich Verständnis für. Es war warm, und sehr warm, und eben auch verdammt warm. Aber uns dann 1 Stunde warten zu lassen, war für mich doch etwas zu viel des Guten, vor allem, da diese Zeit mit stets dem gleichen Reggae-”Lied” in der Repeat-Schleife “verkürzt” wurde. Wer mir in den nächsten Tagen irgendwelche Reggae-Klänge vordudelt, darf damit rechnen auf der Stelle erschlagen zu werden. ;(Egal, wie ich es mir dann erhofft hatte, entschädigte das Konzert für die Wartezeit. Sehr stilvoll gekleidet die Herren, dazu passend die Illumination der Bühne (und der Herren selbst). Nachdem der erste Song einer der etwas gemächlicheren Sorte war, hatte ich etwas Bedenken, da mir persönlich die Musik der Jungs etwas zu weich ist, aber schon der zweite Song animierte zum Hüpfen, hätten wir nicht in der lahmsten Publikumsecke gestanden, hätte ich dem auch exzessiv gefrönt :usweet: .Ich kenne leider nur das Album Antics von ihnen, aber davon spielten sie recht viel (7-8 Lieder?), vor allem meinen Liebling Not Even Jail, ab dem Zeitpunkt war das Konzert für mich vollends gelungen. Mit Schwung spielen konnten die Herren durchaus auch (den ultimativen Beweis erbrachten sie leider erst beim letzten Lied ;( ), es gingen also einige Lieder in meinem Sinne ganz gut nach vorn.Sehr, sehr schön. Gelungen. Ich komme aus dem Schwärmen gar nicht heraus.