Kino


Nachdem sich hier einer beschwert hat,ich würde nichts schreiben, berichte ich nun über einen wahnsinnig guten Film,den wir gestern gesehen haben.

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Er zeigt eine typisch britische Familie aus einem kleinen verschlafenen Nest mit 57 Einwohnern. In der Ehe der Familie Goodfellow kriselt es, Nachbarshund nervt, die Tochter hat jeden Tag einen anderen Freund und der jüngste Sohn wird in der Schule verprügelt.Bis die neue Haushälterin kommt: Grace allias Rosie.

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Die löst die Probleme auf eine ganz eigene Art: Bügeleisen/Spaten/Bratpfanne und dann ab in den Teich. Dumm bloß,dass der See bald trockengelegt werden soll. Aber das löst man einfach auf die altbewährte Art…Toller Film, der schwarzen Humor wörtlich nimmt. Und Maggie Smith ist einfach herrlich.

Güldenen Blumen und deren FolgenGuten Morgen.Das kleine Mädchen und ich waren jüngst im “neuesten” cineastischen Highlight von Zhang Yimou, dem Film “Der Fluch der goldenen Blume”. Das hiesige Lichtspieltheater in Zwickau hielt es nicht für nötig diesen Film zu spielen, also zog es uns nach Karl-Marx-Stadt ins Luxor. Feine gepflegte Räumlichkeiten, mit viel Platz für die Beine im Kinositz und Kuschelbänken für so verliebte Pärchen :love: .Zum Film selbst. Ein bild- und farbengewaltiges Epos über Macht, und wie diese korrumpiert. Den Vater, die Söhne und die (Stief-) Mutter. Also irgendwie jeden und alles. Das nun im fernen China, anno damals. Wegen Liebe Krieg zu führen ist ja nun seit Helena & Paris nichts neues, auch hier passierte das, wenn auch die eigentliche kriegerische Ausseinandersetzung kürzer war als damals, wo es um Troja ging.Was mich an Hero & House Of The Flying Daggers schon begeisterte, Zhang’s Spiel mit den Farben trieb er hier auf die Spitze. Man kann sich kaum satt sehen. Er hat aber auch die Mixtur verändert, es ist mehr “Gefühl” in dem Film als Kampfszenen. Diese sind zwar auch vorhanden, aber bei weitem nicht so ausgeprägt. Stellenweise wesentlich direkter und blutiger. Der Film lebt von seinem Bombast, dem dargestellten Prunk & Pomp der Kaiserfamilie und begrenzt den Handlungsspielraum auch fast ausschließlich auf diese.Wenn man Gefallen fand an den “Vorgängern” ist Der Fluch der goldenen Blume durchaus eine Überlegung wert. Ich bereue es nicht, da ich erst so eine Liebes-Schnulz-Intrigen-Schmonzette erwartet hatte, und diese doch geschickt verpackt wurde.7/10 güldene ChrysanthemenPs. Achja, ich vergaß, vorher waren wir gar vorzüglich (und günstig :O ) speisen. Im Diebels Fasskeller. =)

300Gestern abend nun geschafft. 300 gesehen. Wer es ausführlich mag, und leicht humoristisch, mag hier klicken. Betont stylischer Film. Erhebliche Gewaltdarstellungen (“Kuck mal ein Bein!” :ugly: ), die beinah choreographiert wirken, aber die FSK16-Einstufung in Frage stellen. Kill Bill (vol.1), bot nichts anderes und wurde vollkommen richtig für ein Publikum erst ab 18 Jahren “freigegeben” (dass es letztlich differiert, zwischen der Freigabe, und der Realität, ist ja nun leider ein ganz anderes Blatt… ;( ), ein Schelm wer sich etwas dabei denkt.

Das Kino war gut gefüllt, als wir die Karten kauften waren noch 274 Plätze frei (von etwa 300? xD ), es dürfte dann so bei 260 freien Plätzen geblieben sein. Geschätzte 25 Freaks, davon in etwa 1/5 weiblich, warteten auf das Gemetzel. Und das kam dann auch.

Schöne Königin möchte ich sagen. Und was bleibt abseits dieser? Ein pathetisches Gemetzel, sehr effektvoll gefilmt, geschnitten, produziert und mit Musik unterlegt (generell, zum stylischen Film ein sehr stylischer Soundtrack). Gute (und gut gebaute ;( ) Darsteller. Und ein ordentliches Ende.

8/10 verdammt scharfe Speerspitzen, Herr Oktolyt.

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