München


Nachdem heute der letzte Tag der Wiesn ist, sollte ich noch mal ein kurzes Resumee ziehen: ich war ingesamt 4x auf der Wiesn, davon 2x im Schottenhammel-Zelt und 2x auf dem Gelände bei den Fahrgeschäften und Essbuden. Ich kann nun ein paar Lieder inkl. Choreografie, die in jedem Zelt gespielt werden, und ich hatte ein Dirndl an!!! Ich habe sehr wenig Geld ausgegeben, weil wir edle Spender hatten, die unsere Gruppe mit Gutscheinen versorgt hat und ich kann sagen: oans zwoa gsuffa, ich war dabei 2009.

Zum Abschluss hier noch ein paar interessante Fakten vom 176. Oktoberfest in München (www.oktoberfest.de):
Größe der Theresienwiese: 42 Hektar
Besucher 2009: etwa 5,7 Millionen
Arbeitskräfte auf der Wiesn: 8.000 feste plus 4.000 wechselnde Arbeitskräfte
Bierpreis: 8,60 €
Ausschank: etwa 66.000hl Bier
Anzahl der Toiletten: 830 plus 750 Meter “Stehplätze”

edit.
Das Bild im Dirndl kommt, nachdem die Nachfrage danach so groß ist.

Ich komme gerade von den Wies’n wieder. Eine Tradition der Praktikanten ist es, jeden Mittwoch in einen Biergarten zu gehen; wenn die Wiesn sind, dann natürlich dort hin. Gekonnt haben wir uns einen Tisch im Schottenhammel erobert und zusammen mit den anderen hunderten Gästen gefeiert und gelacht. Es ist der Wahnsinn!! Eine Stimmung und ein Gaudi, aber auch welche Massen und was für ein Lärm! Einmal muss man das auf jeden Fall mal mitgemacht haben, etwas Vergleichbares habe ich noch nicht erlebt! Ich habe mir definitiv die richtige Zeit hier in München ausgesucht, hehe.
Was ist noch passiert? Aus Gaudi habe ich heute mal Lotto gespielt, die Zwangsausschüttung von 30 Mill. € hat mich dazu verleitet. Bei einem Einsatz von unfassbaren 4 € auch kein großes Risiko. Ich hab doch keine Ahnung, wie man Lotto spielt und hab deshalb auch so wenig bezahlt. Mehr Kreuzl, mehr Geld, mehr Chancen. Aber das vielleicht beim nächsten Mal. Bis auf die Tatsache, dass ich nach meinem Ausweis gefragt wurde (!), hat es sich auch gelohnt: 2 richtige find ich ganz gut beim ersten Mal :)

Jawoll, die Wies’n sind eröffnet und nun kann ich auch mitreden: Torsten und ich waren beim Einzug der Wirte und haben vom Straßenrand die schön geschmückten Festwagen bestaunt, wir waren auf dem Gelände, als die Wies’n durch den Anstich durch den Bürgermeister offiziell eröffnet wurden und es den Gästen, die es nicht ins Zelt geschafft hatten, per Böllerschüsse kundgetan wurde und wir haben lecker gespeist und die Leute in den vielen Fahrgeschäften beobachtet. Natürlich haben wir uns auch selbst dem Gaudi ergeben und sind “Wilde Maus” gefahren (hihi!) und haben im Motodrom wilde Motorradfahrer erlebt. Es ist der Wahnsinn, die vielen Menschen und das Stimmengewirr und die schönen Dirndl. Das muss man wirklich einmal gesehen haben! Ganz München scheint auf den Beinen zu sein. Ich bin ja gespannt, ob ich es auch noch mal in ein Zelt schaffe, gestern jedenfalls waren die Zelte schon 1 Std. nach offzieller Eröffnung wegen Überfüllung gesperrt…

edit [Torsten]. Die ersten Bilder:

Ab morgen wird es bunt und laut und hektisch in München, wenn es wieder heißt “Ogezapft is”. Als Neumünchner (“zuagroaste”) muss ich natürlich mal schauen, wie das Oktoberfest so ist und sehe morgen mit viel Glück – bei den vielen Menschen – vielleicht den Einzug der Wirte. Auf das Gelände konnte ich schon einmal einen Blick werfen, als ich mit anderen Praktikanten wieder in einem Biergarten war. Der lag nämlich gleich neben den Wiesen und da sind wir schon mal eine kleine Runde zwischen den Festzelten gedreht. Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich die Festzelte vor lauter Menschen in den 3 Wochen nicht wieder sehen werde, höchstens die Dächer. Ich werde natürlich von meinen Wies’n-Erlebnissen berichten!
Wieder ist eine sehr interessante Woche zu Ende gegangen und ich merke, wie die Zeit rast. Das ist nun schon meine dritte Arbeitswoche in München und es gefällt mir sehr gut. So langsam kenn ich mich auch aus in meinem Viertel. Zur Arbeit kann ich laufen, sodass man auch früh morgens immer sehr viel sieht und Geschäfte und nützliche Dinge wie Briefkästen entdeckt. Mein Wohnheimzimmer habe ich inzwischen auch gemütlich eingerichtet, sodass ich hier gut bis Dezember leben kann. Und wenn ich mich nach Familienanschluss sehne, rufe ich einfach Thomas an und wir gehen essen und besprechen die wöchentlichen Aktivitäten.
Mit diesen guten Neuigkeiten einen lieben Gruß aus München an alle fleißigen Leser!

Wie versprochen, dank der Hilfe von Torsten, hier ein paar Impressionen meiner ersten Woche in München.

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